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Wild & Gechillt

In den vergangenen 2 Wochen hab ich ne Menge erlebt, war aber zu faul zu bloggen Mal sehen ob mein meine durch viel Feiern getrübte Erinnerung ausreicht, um ein bisschen was zusammenzubekommen

Es ist nach wie vor warm hier, 25 Grad und Sonne

Mein Spanisch wird immer besser, ich bin jezz schon einigermaßen in der Lage, Small Talk mit Spaniern zu betreiben, vornehmlich wenn ich nachts unterwegs bin (Betrunken kann ich besser Spanisch sprechen )

Mein Deutsch geht mir zwar ein wenig verloren glaube ich, eines Abends traf ich hier einen netten Berliner, und war ziemlich betrunken. Ich war nicht in der Lage, auch nur einen grammatikalisch korrekten deutschen Satz zu formulieren, aber konnte immer noch fließend Englisch sprechen - sehr lustig ^^

Ansonsten war ich öfters am Strand, abends oft Treffen mit allen möglichen Leuten um einen Kaffee oder nen Bier zu trinken, oder Tapas essen zu gehen. Am Wochenende natürlich FIESTA

Ich habe von meiner Sprachschule ein Angebot bekommen, als Deutschlehrer an einer anderen Schule zu arbeiten, 12 Stunden pro Woche für 300 Euro. Ich denke mal, dass ich das machen werde, auch wenn die Bezahlung nicht sooo super ist, aber ich glaube ich werde eine Menge Spaß haben und kann Geld sparen, um später ein bisschen rumzureisen. Überlege zur Zeit, ob ich nicht nach dem Aufenthalt hier erstmal ein paar Monate Work & Travel in Australien mache, von daher sollte ich ein wenig Geld sparen. Ausserdem kann man in der Sierra Nevada, 2 Stunden Autofahrt von Málaga entfernt, 6 Monate im Jahr Wintersport betreiben, es gibt Worldcupstrecken etc. - im Winter werde ich definitiv einige Abstecher dort hin machen.

Tapas mit den Mitbewohnern

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Frittierte Auberginen - muy bien

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Hier sind wir zum ersten Mal "Churros" essen, ein typisch Spanisches Gericht im Grunde genommen lange frittierte Teigwürste, die man in heiße Schokolade taucht - unglaublich lecker, habe die letzten Woche viele Leute in das Cafe (das übrigens ausschließlich Churros serviert) geführt ^^

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Im Kanal neben meinem Haus spielen Abends immer viele Kinder und Jugendliche Fußball, Volleyball usw. - vermittelt ein sehr urbanes Gefühl.

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Auch meine Kochkünste entwickeln sich, ich habe sogar eine prima Lasagne ganz alleine gezaubert ^^

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Das vergangene Wochenende war ein ziemlich langes, da Freitag in Spanien Feiertag war, und Montag schulfrei. Donnerstag Abend also Churros essen mit den Schwedinnen und Anna, danach zu mir nach Hause trinken und anschließend in die Stadt feiern.

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Ein Flamenco-Straßensänger, dem wir schon oft begegnet sind.

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Ein Typ aus Österreich und der nette Berliner Adam

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Am Freitag Party bei den Schwedinnen. Danach mal wieder in die Stadt zum Tanzen, später noch im Casa Invisble, leider war die Band die dort spielte gerade fertig, aber wir kamen mit dem Gitarristen ins Gespräch und folgten ihm in seine Bude. Lustiger Abend. alle ziemlich besoffen.

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Am Samstag Helloween, war einfach der Hammer, aber leider hab ich keine Fotos gemacht.

Für Verkleidung etc. konnte ich echt nichts finden und wollte nicht viel Geld ausgeben, also schminkte Anna mein Augen einfach á la Clockwork Orange. Später traf ich dann 4 lustige Spanier in kompletten Clockwork-Orange Outfits, komplett mit Hüten, Stöcken, den weißen Anzügen usw.

Alexandras erstes Outfiit. Wir kamen auf die Idee, ihr eine Peitsche zu besorgen, uns (die restlichen Mitbewohner) als ihre SM-Sklaven zu verkleiden, so mit SLUT auf unseren Gesichtern geschrieben etc aber das verworfen wir dann doch irgendwie wieder :D

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Mit Anna und den Schwedinnen bei mir getroffen und vorgeglüht, dann in die Stadt - die Straßen gestopft voll mit Leuten in den lustigsten Kostümen, Parties und Partylaune überall. Irgendwie waren Andréa und ich zu betrunken und verloren die Anderen, naja, gingen dann einfach in nen Club um auf der Bühne zu tanzen, uns Drinks vom DJ zu schnorren etc. Später noch irgendwie rumgezogen und mit ein paar Spaniern gelabert - sehr schöne Nacht

Mein Dauerpartywochenende bezahlte ich dann allerdings am Sonntag (und auch schon am Samstag ) mit einem ziemlich beschissenen Kater, so dass ich abends lieber zu Hause blieb.
4.11.09 17:10


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Rolling again

Heute mal wieder neues aus dem sonnigen Spanien

Sonntag, 11.10.2009

Sonntag war ich mit meinen Mitbewohnern Anais und Agostino sowie den Schwedinnen auf einer Art Burg, die wohl noch aus r?mischer Zeit stammt, es gibt auch ein r?misches Theater, um mal ein wenig Touristenkram zu machen Schlie?lich hatten wir von den kulturellen Sehensw?rdigkeit der Stadt ja noch nix angeschaut. War wirklich sch?n, fast schon labyrinthartig (wir verloren auch Agostino und Anais :D), und es entstanden einige sch?ne Fotos. Leider musste Emma (eine der Schwedinnen) den Abend schon wieder fliegen.

 

Ich, Emma, Andr?a, Caroline und Isabelle

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Anais und Agostino

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Montag, 12.10.2009

Am Montag wollten wir dann das eigentliche Castillo von M?laga, das Castillo de Gibralfaro, das auf dem gro?en Berg in der Mitte der Stadt thront, besuchen, vorher war ich noch in einem Caf? mit Anais und Agostino. Ausserdem kamen am Montag meine Eltern hier an, da sie 5 Tage Urlaub hier machten und mir noch einige Dinge, die ich aufgrund der Fluggep?ckgewichtsbegrenzung (was f?r ein Wort xD) nicht mitnehmen konnte, mitbrachten. Endlich ein Kopfkissen, B?cher und alle Klamotten ^^

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Ein steiler Aufstieg aufs Castillo, zwischendurch schon eine Aussichtsplattoform, auf der neben knipsenden Touristen auch Hippies mit Gitarre chillen

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Nach dem kleinen Ausflug traf ich mich dann mit meinen Eltern, um Essen zu gehen (wie fast jeden Abend dieser Woche - f?r mich gutes Essen umsonst, da greift man bei knapper Nahrungsmittelkasse gerne zu :D :D )

Danach noch ein kurzes Treffen in einer Bar mit Stas und einer netten Holl?nderin namens Stefanie.

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Dienstag, 13.10.2009

Da meine Eltern mir auch die Achsen + Wheels meines Skateboards mitgebracht hatten, machte ich mich auf die Suche nach einem Skateshop, und fand nach langem Suchen und Laufen endlich einen, und kaufte f?r unglaublich g?nstige 60 ?cken ein feines Chocolate-Deck, mit dem ich gl?cklich nach Hause durch die Innenstadt nach Hause rollte. Zuhause traf ich auf unsere neue Mitbewohnerin, eine ausgesprochen nette und interessante Schwedin namens Alexandra, wir verstanden uns sofort super, und haben aufgrund ?hnlichem Musikgeschmack, Lebenseinstellungen etc. sicher eine tolle Zeit als Wohungsteilende Sie wird auch 8 Monate blieben.

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Mittwoch 14.10.2009

Ich rollte nat?rlich sofort mit meinem neuen Skateboard morgens zur Schule, und machte mich nachmittags auf dem Nachhauseweg schon mal auf die Suche nach sch?nen Spots (von denen es in Spanien nur so wimmelt). Auf Anhieb fand ich einen sch?nen gro?en Platz mit guten Untergrund und jeder Menge Curbs und Parkb?nken. Zu meinem Erstaunen kann ich trotz 2-3-J?hriger Skateboardpause immer noch einiges, und stand ein paar sch?ne Nosestands an den Curbs, ein Paar Boardslides an den B?nken und sp?ter noch ein paar 3er Treppensets, was mich sehr gl?cklich machte, ich glaubte nix mehr zu k?nnen nach so langer Zeit . Nachmittags fuhr ich dann mit meinen Eltern zu Ikea, um dort einige fehlende Dinge f?r den Haushalt und mein Zimmer zu besorgen, jetzt hab ich nen ordentlichen Schreibtischstuhl, viele Kissen, ne Schreibtischlampe, nen Tisch, nen Papierkorb, ne ordentliche Pfanne und Messer, Tassen, Sch?sseln etc. f?r die K?che. Ausserdem bekam ich einen Toaster, ne K?chenwaage und einen Drucker. Mit dem ganzen Kram ist meine Bude hier jetzt auch richtig wohnlich geworden, und ich f?hle mich langsam richtig zu Hause.

Donnerstag 15.10.2009

Da ich jetzt so richtig hei? aufs Skaten geworden war, versprach ich Andr?a, sie und ihre Freundinnen diesen Nachmittag mit meinem Skateboard zu besuchen, sie wohnen ein ganzes St?ck, 5-6 Km vom Stadtzentrum entfernt, doch es gibt eine lange Strandpromenade mit einem Fahrradweg. Seitlich der Strandpromenade oder direkt auf ihr quillt es geradezu ?ber vor traumhaften Skatespots, ?berall Curbs, Rails, Treppensets, soger eine Art Pyramide und jede menge Gaps - ich lie? nat?rlich keine Gelegenheit aus und machte ?berall mal ein paar Tricks. Leider maulte ich mich aufgrund unverbesserlich B?SARTIGEN und unsichtbaren kleinen Steinen auf der Stra?e ein paar mal ziemlich deftig, aber bis auf ein blutendes Knie und ein paar Sch?rfwunden blieb alles ganz :D Bei den Schwedinnen angekommen, bekam ich frischgebackene schwedische Zimtkekse, lecker Irgendwann machte ich mich dann auf den R?ckweg meiner kleinen Skatereise ...

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Vom Balkon der Schwedinnen-Wohnung aus sieht man ein ausgesprochen geiles "Tag" auf einem riesigen, hunderte Meter hohen Schornstein - eine echte Heldentat, das dort dran zu malen.

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(No a la guerra - Nein zum Krieg)

Freitag 16.10.09

Aufgrund eines extremen Muskelkaters (ich muss es auch immer ?bertreiben ) lie? ich das Zur-Schule-Skaten lieber weg. Nachmittags ging ich mit Alexandra an den Strand (?brigens zum ersten mal, seit ich hier bin oO), das Wasser ist nach wie sehr angenehm warm und man kann sch?n in der Sonne braten - allen Lesern, die sich in zur Zeit kalten Klimazonen befinden (ich denke da besonders an dieses eine Land voller Spie?er und Miesepeter, glaube die ham zurzeit ne Schwarzgelbe Koaliton ), sei eine virtuelle lange Nase gedreht :D Ne, eigentlich tut ihr mir Leid Leute Zieht nach Spanien oder sonst wo hin wo es warm ist und die Sonne scheint, das ist wirklich gut f?r die pers?nliche Stimmung und auch f?r die Stimmung aller Leute die man so trifft, ob auf der Stra?e oder sonstwo, der Lifestyle ist einfach entspannter und besser gelaunter, alles ist einfacher und man hat mehr Energie.

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Abends dann mit Anne getroffen, um erst bei den Schwedinnen etwas vorzugl?hen und dann in die Stadt zu fahren, nach einem kurzen Zwischenstop in meiner Bude unter Ver?rgerung des bereits pennenden Agostinos gingen wir dann nach zielloser Suche mal wieder ins Casa Invisible, wo ein paar ganz gute DJs zuerst irgendwelche gehirnwindungsverdrehenden Glitch-Konstruktionen und anschlie?end ganz ordentlichen Elektro spielten.

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Am Wochenende wollte ich mir mal Zeit nehmen, die Fritteuse in unserer K?che ausgiebig zu testen, also Samstag erst mal Einkaufen, und abends gab es dann richtig leckere Chicken Nuggets und Pommes sowie frittierte Auberginen, alles selber gemacht. Abends ging dann unsere komplette WG zusammen mit Najiba aus, wir wollten irgendwo tanzen, fanden dann (f?r den Geschmack meiner Mitbewohner) ziemlich sp?t einen Club mit einer langen Warteschlange, also gingen sie wieder, ich wollte aber tanzen und blieb zusammen mit Najiba. Die Musik war zwar (erwartungsgem??) einigerma?en grottig, aber die Spanier wissen schon wie man feiert und tanzt, war ganz lustig.

Sonntag ging es dann weiter mit dem Experimentieren, ich machte u.a. selbst gemachte Kartoffelchips, versuchte mich an Donuts und heute abend gab es richtig gute Original britische Fish & Chips

So weit so gut, bis zum n?chsten mal chicos & chicas.
19.10.09 22:28


Ein langes Wochenende

So, habe die Woche wieder jede Menge erlebt. Mit der Schule geht es richtig gut vorran, verstehe schon ziemlich viel in Spanisch, und lerne wirklich schnell. Das erste Mal in meinem Leben, dass es mir richtig Spa? macht zu lernen, und ich sogar freiwillig nachmittags stundenlang b?ffele, und Spa? dabei hab. F?r mein Englisch ist der Aufenthalt hier auch super, ich denke sogar an manchen Tagen die meiste Zeit in Englisch.

Ansonsten experimentiere ich zur Zeit ziemlich viel in der K?che rum, ich glaube, ich werd nen richtiger Kochfreak werden in der Zeit hier

Noch mal ein paar Fotos aus der Stadt:

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Das Corte Ingl?s, ein riesengro?es Einkaufszentrum in der Mitte der Stadt

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Am Placa de Marina direkt im Zentrum finden sich viele Skater - sch?ner Spot zum Skaten, einige Treppensets, jede Menge Curbs und einige sehr geile Banks. Ich glaub ich werd auch wieder mit Skateboarden anfangen.

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Montag, 05.10.2009t

Montag fuhr ich mit Anna, der Amerikanerin, und Roman, dem Russen, abends zur Wohnung der Schwedinnen, da gerade am Montag noch 2 weitere Freundinnen von Andrea f?r eine Woche Urlaub hierher gekommen waren. Die Wohnung der Schwedinnen ist zwar, verglichen mit meiner, wie ein Hotel, aber liegt daf?r auch eine halbe Stunde Busfahrt vom Zentrum entfernt, w?hrend ich 5 Minuten Fu?weg habe

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Wir verbrachten also einen lustigen Abend mit Shisha etc. auf dem Balkon, wurden ein wenig in die schwedische Musik eingef?hrt usw. Irgendwann wollten Roman und ich dann nach Hause, also orderte eines der M?dels ein Taxi f?r uns, allerdings kam das Taxi irgendwie nicht, dann bekam ich einen Anruf auf meinem Handy (von dem aus sie das Taxi bestellt hatte), und ich wurde auf Spanisch zugelabert, verstand kein Wort, und dann ging auch noch mein Handy aus - Akku leer -.- Also fingen Roman und ich an zu laufen, und nach ca. 2 Kilometern hielten wir in einer Seitenstra?e ein Taxi an, wie sich herausstellte, jenes, welche uns eigentlich abholen sollte - Zuf?lle gibts :D

7. und 8. 10.2009

Am Mittwoch fuhren Anna und ich zusammen mit Andrea direkt von der Schule zum Plaza Mayor, einem gro?en Einkaufszentrum mit Ikea usw. in der N?he der Stadt, weil wir uns dort mit den anderen Schwedinnen treffen und ins Kino gehen wollten. Wir sahen Jennifers Body, ein d?mlicher aber recht lustiger Film ^^ Praktischerweise gibt es f?r die meisten Filme keine spanische Synchronisation, so dass sie in Englisch mit spanischen Untertiteln gezeigt werden.

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Donnerstag bekamen wir einen neuen Mitbewohner in unsere Wohnung, ein junger und sehr netter Italiener namens Agostino, der hier klassische Gitarre studiert - immer wieder ein Genuss ihm beim Spielen zuzuh?ren. Jetzt hab ich schon 2 T?ren an denen ich lauschen kann, Anais ist eine exzellente Klavierspielerin und Agostino ist auf der Gitarre einfach unglaublich.

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09.10.2009

Yehaa, Freitag In Spanien ist am Montag irgendein Feiertag, also konnte ich auf ein ereignisreiches verl?ngertes Wochende hoffen.

Endlich konnte ich auch mein Controlerkeyboard f?r meinen Laptop (zum Elektro produzieren) von der Post abholen, da ich mir das von Deutschland hierhergeschickt hatte.

Freitag traf ich mich mit Anna und Narijba, der Marokkanerin (sie und ihrer Schwester sind in unserem Kurs, sie sind interessanterweise die T?chter des marokkanischen Ministerpr?sidenten, und hier in Spanien damit sie mal ein bisschen Ruhe vor den Medien etc. haben) Sie kamen eine geschlagene Stunde zu sp?t, aber naja, macht nix. Wir fuhren mit dem Taxi in die Wohnung der Schwedinnen, und machten uns irgendwann auf die Socken in Richtung Stadt.

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In der Mitte Narijba

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Andrea zeigt mir den Psychoblick :D

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Ich und Emma ^^ mit ihr verstand ich mich ziemlich gut, leider ist sie am Sonntag schon wieder gefahren.

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Mitten in der Stadt h?rte ich irgendwann jemanden meinen Namen rufen, und sah, als ich nach oben blickte 2 Finninnen, die ich in der Schule kennen gelernt hatte, aus dem Fenster gucken. Sie luden uns in die Wohnung ein, wo eine Studentenparty mit so 30 Leuten stattfand. Hatte einige nette Gespr?che mit verschiedenen Leuten, irgendwann ging die ganze Meute los in Richtung eines Clubs. Die Schwedinnen mussten leider nach Hause, da es einer von ihnen ?berhaupt nicht gut ging (Kreislaufzusammenbruch oO) Der Club war zwar von der Location her ganz gut, viele gutgelaunte Leute, aber die Musik war dann doch eher mhh, sagen wir, zum Kotzen :D Das ist auch das einzige, was ich bis jetzt an M?laga nicht mag, dass hier noch keine so richtige Clubkultur mit guter Musik wie in Deutschland angekommen ist, es l?uft ?berall nur Mainstream Naja, war trotzdem ganz lustig, einige T?nzchen mit Anna und Narijba, und irgendwann mit Anna nach Hause gegangen (Sie hat auf der Couch im Wohnzimmer geschlafen, um jezz Missverst?ndnissen und Mutma?ungen vorzubeugen :D)

Eine Finnin

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Andrea und andere Finnin.

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09.10.2009

F?r den Samstag hatte mich Stas, der Israeli, eingeladen, irgendwo hin zu fahren, er mietete sich ein Auto und wir fuhren am fr?hen Abend erstmal in Richtung Gibraltar, ne ca. zweist?ndige Fahrt.

Gibraltar ist eine Art ?berbleibsel der britischen Kolonialzeit, und mit seinen 30 000 Einwohnern immer noch britisch, es wird mit Pfund bezahlt, Englisch gesprochen, es gibt die roten Telefonzellen und Briefk?sten etc. Ausserdem ist der ganze Ort irgendwie st?ndig von einem original Londoner Nebel eingeh?llt, Luftfeuchtigkeit 95 % oder so - verleiht dem ganzen etwas Mystisches :D

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Um den gro?en Berg, den man auf dem Foto weit entfernt sieht, ist Gibraltar gebaut.

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Kurz hinter der "Grenze" muss man erst mal ein Rollfeld des Gibraltar Airports kreuzen, wie man sieht komplett nebelverhangen.

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Stas und ich a?en erstmal Fish & Chips, und gingen dann weiter in einen Pub, um dort britisches Ale zu trinken ("London Pride") - ziemlich abgefahren, wenn man sich eigentlich mitten in Spanien befindet :D

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Unterwegs begegneten wir noch britische Bobbys, und fanden das so lustig, dass wir sie erst mal zu einem Foto ?berredeten - eine ziemlich strange Situation, nen Israeli und nen Deutscher die sich (ziemlich breit ) mit 2 britischen Bobbys mitten in Spanien ablichten lassen ^^ Wir kamen aus dem Lachen nicht mehr raus.

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Leider ist Gibraltar wirklich eine Kleinstadt, und es war totale tote Hose, so dass wir irgendwann wieder nach M?laga fuhren und dort (erfolglos) nach einem Club mit guter Musik suchten, und deshalb mal wieder biertrinkenderweise im "Picasso" endeten, nachdem wir kurz in meiner Bude vorbeigeschaut hatten. Wir verstehen uns wirklich ziemlich gut, und hatten an dem Abend viele interessante und lustige Gespr?che, auch politischer Art, war sehr interessant mal mit einem israelischen Juden ?ber die ganze Nazi-Problematik in Deutschland usw zu reden, er war sehr interessiert zu diesem Thema, sah aber viele Dinge auch lockerer als ich, gerade was zB. Patriotismus angeht. Stas kommt aus Tel Aviv, also wei? er definitv wie man Party feiert, und ich denke ich werde in Zukunft ?fter mal was mit ihm unternehmen.

Thats it for now, sp?ter mehr zum Rest meines langen Wochendes, heute abend werde ich vermutlich mit Stas und 2 Schwedinnen nach Granada fahren, um dort zu raven oder whatever.
11.10.09 19:14


Schule

Sooo Freunde, war ein wenig nachlässig was das bloggen betrifft, aber hatte entweder immer keine Zeit oder keinen Elan dazu, aber ich werde mich ab jetzt einfach regelmäßig in den Arsch treten und ein wenig schreiben, auch für mich selber um a) die deutsche Sprache nicht zu sehr zu vernachlässigen und b) später eine nachlesbare Erinnerung an meine Zeit hier haben.

Donnerstag, 01.10.2009

Nach ziemlich wenig Schlaf stehe ich morgens auf, ein paar Toasts mit Nutella und los gehts. Zum ersten Mal laufe ich mit Anais zur Schule, um dort um 9 einen Einstufungstest für den Spanischunterricht zu absolvieren. Wir laufen ca. 15 Minuten, ein hübscher Schulweg durch die Stadt im Sonnenaufgang.

Hier der Weg zu Schule, die Sprachschule ist das kleine Gebäude links neben dem großen roten am Ende der Route.


Größere Kartenansicht

Der Level Test wird in einer Art Hörsaal veranstaltet, und stellt sich als Lückentext mit multiple choice heraus. Leider kann ich kein Wort Spanisch und rate in den meisten Fällen nur. Nachdem ich den Test absolviert habe, fragt mich eine nette Lehrerin auf Englisch, ob ich absoluter Anfänger sei, und teilt mir dann, als ich dies bejahe, mit dass ich den Level Test gar nicht machen hätte müssen. Mh. Da hätte ich dann doch etwas mehr als 3 Stunden schlafen können, aber was solls :D

Treffe wieder Lilly, die Südkoreanerin, die mir die Schwingtür vor den Kopf geknallt hat, und die erste Frage (wie immer wenn sie mich die nächsten Tage treffen sollte) "Are you OK??? Are you Ok ??? Ohhh sorry!" etc. - ein wenig nervig

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Südkoreaner namens Sin, Lilly und Anais.

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Auf dem Rückweg verlaufe ich mich erst mal (trotz Karte) ziemlich, weil ich so schlau war und eine "Abkürzung" nehmen wollte. Naja, dafür kaufe ich unterwegs eine Kaffeemaschine für sagenhafte 13 Euro und mach meinen ersten richtigen Einkauf im Supermarkt, und auch wenn mir das jetzt keiner glaubt : Keine Fertiggerichte, kaum Süßigkeiten, (fast) nur gesunde Sachen und nur das billigste gekauft Jaja, sowas kann ich auch :D :D Aber zu meiner Ernährung später vielleicht mal mehr :D

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Abends mach ich mich dann mit einer großen Literflasche Bier (Habe ich schon erwähnt dass ich Spanien liebe ? ) auf den Weg zur Wohnung der Deutschen, die ich am Abend zuvor am Strand getroffen habe. Sie sind den letzten Abend in Málaga und wollen noch mal ordentlich feiern.

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Dort treffe ich vor der Tür wieder Gosaya, die noch 2 polnische Freunde und einen Italiener mitgebracht hat. Alles in allem eine sehr nette Runde, wir sitzen auf dem Dach des Hauses mit einem wunderbaren Ausblick über die Stadt, hören feinen Reggae und rauchen und trinken einiges

Ich bekomme mal Gelegenheit, die Nachtfotofunktion meiner Kamera zu testen :

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Links die beiden Polen, Stefan, Deutsche (weiß nicht mehr wie die hieß, hab mich aber auch sehr lange nett mit ihr unterhalten , Gosaya

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Später so gegen 1 gingen wir dann los in die (wirklich winzige ) Reggae-und Skabar namens Wakame. Dort lief ganz gute Musik und auf einem großen Fernseher wahlweise Rastafari-Dokus oder The Pink Panther Allerdings gingen wir dann nach einem Bier wieder, weil wir Bock auf Strand hatten.

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In Málaga gibt es an einer großen Straße lustigerweise eine Bronzestatue von Hans-Christian Andersson, was den ganzen Abend irgendwie ein Thema / Running Gag war. Sie wurde von der schwedischen Regierung gestiftet, weil laut Anderssons Aufzeichungen er hier die schönste Zeit seines Lebens verbrachte, und auch immer wieder hierherzurückkehrte.

Irgendwann kamen wir dann auf die Idee, noch ein paar Fotos mit Hans-Christian zu machen, lustige Aktion Einige Selbstauslöserbilder, wo ich mit drauf bin, gibt es später vielleicht noch, der Pole will sie demnächst mal uploaden.

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Freitag, 02.10.2009

Erster richtiger Schultag. Die freundliche Lehrerin vom Vortag hatte mir gesagt, dass ich zum 8-Uhr-Unterricht da sein müsse. Also nach wiederrum nur 3 Stunden pennen aus dem Bett gequält, leider ist es um diese Uhrzeit auch in Spanien noch dunkel. Dann in der Schule die erste nette Überaschung, mein Name ist nicht auf den Listen der Klassen mít den Räumen usw. eingetragen, allerdings fand ich schnell Hilfe. Es stellte sich herraus, dass ich wieder zeitiger als nötig aufgestanden war, da mein Unterricht erst um 9 anfängt -.- Naja, aber dafür kann ich in Zukunft länger pennen und vor allem im Sonnenschein zur Schule laufen. Traf dann beim Warten vor der Schule einen netten jungen Israeli namens Stas, der gerade mitsamt riesigem Rucksack etc. angekommen war, und sich noch auf Wohnungssuche befand. Wie das so ist, wenn sich ein Israeli und ein Deutscher treffen, kam irgendwie schnell das Stigma der Deutschen, wie er es nannte, zur Sprache, aber ich outete mich natürlich schnell als Antifaschist, was ihm sehr gefiel

Dann die erste Unterrichtsstunde, einfacher und verständlicher als ich dachte, eine sehr nette Lehrerin. Unsere Klasse besteht aus 2 Marokkanerinnen, 2 Russen und einer Russin, einer Britin (deren Namen Heather abgesehen von der Amerikanerin, den Schwedinnen und mir niemand aussprechen kann), einer Schwedin um die 50 und einer Amerikanerin namens Anna und einer Schwedin namens Andrea, die sich schon angefreundet hatten, und mit denen ich mich auch für den Abend verabredete. Der Unterricht, der von 9-13 Uhr geht ist in Grammatik und Konversation eingeteilt, die Konversationslehrerin war allerdings schon um einiges schwerer zu verstehen als die erste Lehrerin, aber ich denke das bessert sich.

Tagsüber machte ich mich noch auf die Socken zum MediaMarkt am Bahnhof, um mir ein ordentliches 2.1 System für mein Notebook zu besorgen, jetzt kann ich die spanische Siesta mit einem 400 Watt Subwoofer stören wenn ich will :D

Abends ging ich dann mit Anais und Claudio zum Placa de la Constitution, dort trafen wir Andrea und Anna sowie zwei schwedische Freundinnen von Andrea. Wir gingen wieder ins "Picasso" am Placa de la Merced, und tranken dort ein wenig, um dann nach weiteren netten Bars oder Clubs zu suchen. Es nahm uns ein flyerverteilender Spanier ins Schlepptau zu einem Club / Bar mit RnB Musik, wo wir alle einen Gratisdrink bekamen, aber aufgrund der Musik schnell wieder abhauten. Ich schlug vor ins Cása Invisible, das besetzte Haus zu gehen, da dort an diesem Abend eine Jam Session mit Open Stage stattfinden sollte.

Die beiden Schwedinnen, Andrea, Anna

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Im Casa Invisible gefiel es uns allen ziemlich gut, es wurde mit allen möglichen Instrumenten improvisiert, das Bier kostet 1 Euro und ich fühlte mich irgendwie gleich wie zu Hause, da mich die Atmosphäre schon sehr an viele ähnliche Locations in Connewitz erinnerte. Besonders mit Andrea und Anna verstand ich mich sehr gut, ich denke dass wir in Zukunft einiges zusammen machen werden. Andrea und ihre Freundinnen kommem lustigerweise aus Ystad, Home of Kommissar Wallander Andrea kommt aus Maine, wo irgendwie nur Hippies und Alternative leben müssen, alle rauchen Gras und man kann an jeder Ecke LSD kaufen Nach einiger Zeit ging ich noch mit Claudio und Anais zum Strand, die Schwedinnen waren müde und nahmen sich ein Taxi nach Hause.





Hier noch ein Video von einer Solidaritätsdemo für das Casa Invisible, gefällt mir ziemlich gut wie bunt und laut die Spanier solche Demos veranstalten =)

http://www.lainvisible.net/



 

So, das wars erstmal for now, werde euch ab jezz nicht mehr mit minutiösen Tagesberichten quälen, sondern nur ab und zu mal schreiben wenns was wirklich berichtenswertes gibt

Über Lebenszeichen in Formen von Kommentaren freue ich mich immer, ihr wollt euch doch nicht wie Stalker vorkommen und einfach abhauen, ohne euch bemerkbar zu machen :P
5.10.09 16:51


Erster Tag

Hier sozusagen Version 2 meines ersten Blogeintrages, jetzt kann man die Bilder auch vergr??ern. (Ein Arsch voll Arbeit -.-)

 

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Mittwoch, 30. September. Der lang erwartete Tag ist endlich da.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich ihn auf mich zukommen sehen - lachend, da ich mich schon wahnsinnig auf die Stadt, die Sprache viele neue Leute, sommerliche Temperaturen und spanischen Lifestyle freue - weinend, da ich meine geliebte Natalja und auch Freunde, Hund und Familie (Ok, es wurde langsam Zeit, dass ich mal Zuhause rauskomme ) verlassen muss
3:30 wird also nach ein paar Stunden Schlaf aufgestanden, ich verabschiede mich von meiner Mutter und von Lara (mein Hund), dann bringt mich mein Vater zum Flughafen Berlin-Sch?nefeld, zum orangefarbenen Easyjet-Terminal. Obwohl ich als einer der letzten in den Flieger steige, habe ich das Gl?ck, einen Fensterplatz zu ergattern und habe sogar neben mir noch einen Platz frei. Und auf gehts in den Sonnenaufgang. Der Flug dauert etwas ?ber 3 Stunden und f?hrt unter anderem ?ber die Alpen - sch?ne Aussicht. Mit den Bildern langweile ich euch jetzt einfach mal = ).

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Dann machte ich die lustige Erfahrung, dass es in Reiseflugh?he aufgrund des geringen Luftdrucks nicht unbedingt ratsam ist, einen Tintenroller zu verwenden - die Tinte kommt sofort in riesigen Tropfen rausgeschleudert, wenn man das Papier auch nur kurz antippt ^^


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Die Zeit ging mit Schon-mal-Spanisch-b?ffeln und Musik h?ren so schnell rum, dass wir auch schon bald durch die Wolkendecke tauchten und das sich das h?gelige Umland von M?laga pr?sentierte.

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Und dann kam ich an, auf dem Aeropuerto de M?laga. Nachdem ich meinen gro?en Rucksack vom Gep?ckband genommen hatte, stellte ich fest, dass mein Parf?m anscheinend wegen des Unterdrucks in den Rucksack diffundiert war, und ich zog eine ziemliche Duftwolke hinter mir her. Am Flughafen streikten (in Spanien scheint fast immer irgendjemand zu streiken - finde ich gut ) die Securityleute, leider konnte ich aber mit meinen (nicht vorhandenen) Spanischkenntnissen ihre genauen Forderungen nicht feststellen.

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Ich musste ein ganzes St?ck zum Bahnhof laufen, wo ich einen Italo-oder Hispanicamerikaner aus NYC traf, und wir halfen uns gegenseitig den richtigen Zug, das richtige Ticket usw. zu finden und hatten netten Small Talk. Leider war die Linie zu dem Bahnhof, zu dem ich eigentlich wollte gesperrt, und ich musste mir erstma am Information Desk den Weg erfragen. Der Bahnhof an sich (Estaci?n Maria Zambrano) ist ein unglaublich gro?es und luxuri?ses Geb?ude, mit allen L?den die man sich vorstellen kann - das h?tte ich irgendwie nicht erwartet.

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Ich trat also aus dem Bahnhof heraus, und die ersten Dinge die ich von M?laga sah: Palmen Und nat?rlich jede Menge Autos, und Baustelle. In der ganzen Stadt wird unglaublich viel gebaut, da sich M?laga als Kulturhauptstadt 2015 bewerben will, also soll das Stadtbild erneuert werden. Trotz der vielen Baustellen und Neubauten ist jedoch immer wieder jede Menge Gr?n zu finden, ?berall sind Palmen, Laubb?ume, Rasenfl?chen, Blumen, und kleine Parks - sehr angenehm.

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Ich machte mich also auf den Weg, und da ich sowieso eine spanische Prepaidkarte brauchte und noch sehr viel Zeit bis zur Verabredung mit meinem Vermieter hatte, ging ich in den erstbesten Movistar-Handyladen den ich sah. Leider konnten die angestellten nur sehr l?ckenhaftes bis gar kein Englisch, aber zum Gl?ck half mir ein netter Afrikaner namens Pat, der f?r mich den Dolmetscher spielte, und mir gleich noch seine Handynummer gab - eine sehr erfreuliche Begegnung

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Ich machte auf dem Weg zu meiner Wohnung immer mal ein Foto, um einen kleinen Eindruck der Stadt zu vermitteln, obwohl sich der westliche Teil, in dem ich wohne, stark vom ?stlichen Teil mit der Altstadt unterscheidet, der Westen ist mehr so, wie man sich eine mediterrane, aber nicht besonders alte K?stenstadt vorstellt, oft kleine Stra?en mit vielen L?den, viel Verkehr usw.

Einige Autofahrer hielten sogar extra meinewegen an, weil sie sahen, dass ich ein Foto von der Stra?e schie?e und sie mir nicht ins Bild fahren wollten - wom?glich eine Widerlegung des Klisches des r?pelhaften s?dl?ndischen Autofahrers ?

Hier der Weg vom Bahnhof zu meiner Wohnung:


Gr?&szligere Kartenansicht

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Die Calle de San Quintin, meine Stra?e...

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... und hier mein Haus...

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...Nr. 4. In der vierten Etage ist meine Wohnung.

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Da ich noch ca. 45 Minuten bis zur Verabredung mit meinem Vermieter hatte, setzte ich mich erst mal vor eine Bar um die Ecke und machte meine erste spanische Bestellung : "Hola. Quiero una cerveza por favor." Spanische Bier schmeckt auch

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Nach einem Telefongespr?ch mit Miguel, dem Vermieter klingelte ich dann an der Wohnung, die mir von einer jungen Britin aus Liverpool namens Kathleen ge?ffnet wurde. Sie war gerade den letzten Tag hier, und hatte genau wie ich Spanisch an der Universidad de M?laga gelernt. 2 Minuten nachdem ich die Wohnung betreten hatte, klingelte es noch einmal, und eine M?dchen stand vor der T?r und versuchte der Britin etwas angestrengt auf Spanisch zu erkl?ren, dass sie die neue WG-Partnerin sei. Wie sich rausstellte ist sie Kanadierin aus Quebec, also dem franz?sischen Teil von Kanada, spricht aber nat?rlich sowohl Englisch als auch Franz?sisch. Sie hei?t Anais, ist gerade mal 16 Jahre alt und wird genau wie ich 8 Monate bleiben und Spanisch lernen, allerdings hatte sie im Gegensatz zu mir schon vorher Spanischstunden in der Schule. Wir verstanden uns auf Anhieb super, und ich denke, dass wir sehr gut zusammenleben werden, sie spricht auch ein sehr klares Englisch, dass ich gut verstehe, und kann auch ab und zu die Dolmetscherin f?r mich spielen, wenn ich etwas auf Spanisch nicht verstehe - sehr praktisch. Ihr Bruder studiert gerade witzigerweise in Leipzig.

Meine beiden anderen Mitbewohnerinnen sind im Moment zwei Russinnen aus St. Petersburg Mitte 20, die noch 1,5 Wochen bleiben und hier einfach Urlaub machen, und auch sehr nett und hilfsbereit sind.

So, jetzt erst mal ein paar Bilder von der Wohnung, qualitativ leider nicht so top aber ich denke man bekommt einen groben ?berblick wie ich so lebe. Die Wohnung ist eigentlich super ausgestattet, besonders in der K?che ist von der Waschmaschine ?ber die Mikrowelle, Espressokanne, Riesenk?hlschrank bis zur Fritteuse eigentlich fast alles da, im ger?umigen Wohnzimmer gibt es einen gro?en TV, eine ziemlich nette Stereoanlage und ein Schrankfach mit jeder Menge Schnapsvorr?ten Allgemein lassen sich in den zahlreichen Schubladen ?berall recht praktische Dinge finden, auch wenn alles (besonders in der K?che) ziemlich chaotisch ist

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Mein Zimmer: recht angenehm, extrem viele Verstaum?glichkeiten, ist auch das gr??te der Zimmer, allerdings sind beide St?hle kaputt und manche Schubl?den, und die Matratze verdient die Bezeichnung eigentlich nicht (man merkt extrem das Drahtgestell wenn man draufliegt)

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Der Blick aus dem Fenster: ein Hinterhof, daher habe ich keine Verkehrsl?rm, der mich beim Schlafen st?rt - recht angenehm.

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Den restlichen Tag verbrachte ich dann mit Auspacken, Einrichten von Internet usw. Abends ging ich mit Anais was zu essen und einige Fr?hst?cksutensilien besorgen. Da Kathleen den letzten Abend da war, nahm sie uns mit, um einige Freunde zu treffen, und wir trafen uns zun?chst mit einem lustigen Italiener namens Claudio und zwei winzigen S?dkoreanerinnen, alle drei beherrschten zwar leider nur ein sehr begrenztes Englisch, aber wir hatten trotzdem Spa? und konnten uns irgendwie verst?ndigen. Wir trafen uns auf einem sch?nen Platz in der Altstadt, und gingen dann erst mal in eine haupts?chlich von internationalen Studenten frequentierte Kneipe namens Picasso am Placa de la Merced. Dort trafen wir noch verschiedenste Leute, eine Frau aus Slowakien, eine Afrikanerin und weitere Koreanerinnen.

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Links Anais, rechts Koreanerin

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Koreanerinnen.

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Anais und Claudio.

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Nach einiger Zeit machten wir uns dann alle auf in Richtung Strand, hielten unterwegs noch in einer D?nerbude, um Bier zu kaufen, und einer Koreanerinnen knallte mir ausversehen die Saloonartige Schwingt?r volle Kanne gegen den Kopf. Naja, nicht so schlimm "Just a few million of my brain cells maybe just died, but I'm Ok with that " Sie kam den ganzen Abend immer wieder zu mir und fragte ob alles OK sei

Am wundersch?nen Strand setzten wir uns dann unter Palmen mit toller Aussicht auf den beleuchteten Hafen zu einer bunt gemischten Gruppe, ich traf auch mehrere Deutsche, wie Stefan aus Magdeburg, mit dem ich mich auch ausgesprochen gut verstand, und der mir wertvolle Tips gab, wie ich in Kontakt mit der Antifa M?laga treten kann, ausserdem gibt es hier eine Gruppe der CGT, eine anarchistische Gewerkschaft, ?hnlich der FAU in Deutschland, die viele Aktionen machen, zudem gibt es ein besetztes Haus namens Casa Invisible, in dem immer sehr viel bunte alternative Kultur stattfinden soll. Er lud mich f?r den n?chsten Abend in eine Kneipe / Club namens Wakame ein, wo ein Reggae DJ auflegt und sich viele der linken Aktivisten treffen.

Auf dem Foto links ist Gosaia (rechts Stefan), eine sehr nette Polin, mit der Stefan und ich uns sehr lange unterhielten Bemerkenswerterweise redeten auch wir Deutsche untereinander 90 % der Zeit in Englisch, da es als ein wenig unh?flich gilt sich in anderen Sprachen als Englisch und Spanisch zu unterhalten, nachvollziehbar bei so einem bunten Nationalit?tenmix. Mit quatschen und Biertrinken ging dann die Zeit auch schnell rum, so dass es irgendwann schon um 3 oder so war, aber Kathleen, die als einzige einen Schl?ssel hatte (leider hatten Anais und Ich die Dummheit besessen, keinen eigenen mitzunehmen), wollte noch in einen Club wo eine Party war. Wir hatten aber ja am n?chsten morgen den Level Test in der Uni, und wollten uns deswegen zumindest noch ne kleine M?tze Schlaf holen, zudem kann es auch in Spanien nachts ziemlich kalt werden, ich bibberte ganz sch?n in T-Shirt und kurzen Hosen. However, Kathleen gab uns den Schl?ssel, mit dem Hinweis that "THERE WILL BE VIOLENCE" wenn wir ihr nicht ?ffnen w?rden, wenn sie irgendwann morgens aus dem Club nachhause gesteuert kommt. Ziemlich kaputt vom vielen Erleben und Laufen fiel ich dann ins Bett, um mir zumindest noch 3,5 Stunden Schlaf zu holen.

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To be continued ...
5.10.09 15:34





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