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Schule

Sooo Freunde, war ein wenig nachlässig was das bloggen betrifft, aber hatte entweder immer keine Zeit oder keinen Elan dazu, aber ich werde mich ab jetzt einfach regelmäßig in den Arsch treten und ein wenig schreiben, auch für mich selber um a) die deutsche Sprache nicht zu sehr zu vernachlässigen und b) später eine nachlesbare Erinnerung an meine Zeit hier haben.

Donnerstag, 01.10.2009

Nach ziemlich wenig Schlaf stehe ich morgens auf, ein paar Toasts mit Nutella und los gehts. Zum ersten Mal laufe ich mit Anais zur Schule, um dort um 9 einen Einstufungstest für den Spanischunterricht zu absolvieren. Wir laufen ca. 15 Minuten, ein hübscher Schulweg durch die Stadt im Sonnenaufgang.

Hier der Weg zu Schule, die Sprachschule ist das kleine Gebäude links neben dem großen roten am Ende der Route.


Größere Kartenansicht

Der Level Test wird in einer Art Hörsaal veranstaltet, und stellt sich als Lückentext mit multiple choice heraus. Leider kann ich kein Wort Spanisch und rate in den meisten Fällen nur. Nachdem ich den Test absolviert habe, fragt mich eine nette Lehrerin auf Englisch, ob ich absoluter Anfänger sei, und teilt mir dann, als ich dies bejahe, mit dass ich den Level Test gar nicht machen hätte müssen. Mh. Da hätte ich dann doch etwas mehr als 3 Stunden schlafen können, aber was solls :D

Treffe wieder Lilly, die Südkoreanerin, die mir die Schwingtür vor den Kopf geknallt hat, und die erste Frage (wie immer wenn sie mich die nächsten Tage treffen sollte) "Are you OK??? Are you Ok ??? Ohhh sorry!" etc. - ein wenig nervig

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Südkoreaner namens Sin, Lilly und Anais.

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Auf dem Rückweg verlaufe ich mich erst mal (trotz Karte) ziemlich, weil ich so schlau war und eine "Abkürzung" nehmen wollte. Naja, dafür kaufe ich unterwegs eine Kaffeemaschine für sagenhafte 13 Euro und mach meinen ersten richtigen Einkauf im Supermarkt, und auch wenn mir das jetzt keiner glaubt : Keine Fertiggerichte, kaum Süßigkeiten, (fast) nur gesunde Sachen und nur das billigste gekauft Jaja, sowas kann ich auch :D :D Aber zu meiner Ernährung später vielleicht mal mehr :D

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Abends mach ich mich dann mit einer großen Literflasche Bier (Habe ich schon erwähnt dass ich Spanien liebe ? ) auf den Weg zur Wohnung der Deutschen, die ich am Abend zuvor am Strand getroffen habe. Sie sind den letzten Abend in Málaga und wollen noch mal ordentlich feiern.

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Dort treffe ich vor der Tür wieder Gosaya, die noch 2 polnische Freunde und einen Italiener mitgebracht hat. Alles in allem eine sehr nette Runde, wir sitzen auf dem Dach des Hauses mit einem wunderbaren Ausblick über die Stadt, hören feinen Reggae und rauchen und trinken einiges

Ich bekomme mal Gelegenheit, die Nachtfotofunktion meiner Kamera zu testen :

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Links die beiden Polen, Stefan, Deutsche (weiß nicht mehr wie die hieß, hab mich aber auch sehr lange nett mit ihr unterhalten , Gosaya

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Später so gegen 1 gingen wir dann los in die (wirklich winzige ) Reggae-und Skabar namens Wakame. Dort lief ganz gute Musik und auf einem großen Fernseher wahlweise Rastafari-Dokus oder The Pink Panther Allerdings gingen wir dann nach einem Bier wieder, weil wir Bock auf Strand hatten.

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In Málaga gibt es an einer großen Straße lustigerweise eine Bronzestatue von Hans-Christian Andersson, was den ganzen Abend irgendwie ein Thema / Running Gag war. Sie wurde von der schwedischen Regierung gestiftet, weil laut Anderssons Aufzeichungen er hier die schönste Zeit seines Lebens verbrachte, und auch immer wieder hierherzurückkehrte.

Irgendwann kamen wir dann auf die Idee, noch ein paar Fotos mit Hans-Christian zu machen, lustige Aktion Einige Selbstauslöserbilder, wo ich mit drauf bin, gibt es später vielleicht noch, der Pole will sie demnächst mal uploaden.

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Freitag, 02.10.2009

Erster richtiger Schultag. Die freundliche Lehrerin vom Vortag hatte mir gesagt, dass ich zum 8-Uhr-Unterricht da sein müsse. Also nach wiederrum nur 3 Stunden pennen aus dem Bett gequält, leider ist es um diese Uhrzeit auch in Spanien noch dunkel. Dann in der Schule die erste nette Überaschung, mein Name ist nicht auf den Listen der Klassen mít den Räumen usw. eingetragen, allerdings fand ich schnell Hilfe. Es stellte sich herraus, dass ich wieder zeitiger als nötig aufgestanden war, da mein Unterricht erst um 9 anfängt -.- Naja, aber dafür kann ich in Zukunft länger pennen und vor allem im Sonnenschein zur Schule laufen. Traf dann beim Warten vor der Schule einen netten jungen Israeli namens Stas, der gerade mitsamt riesigem Rucksack etc. angekommen war, und sich noch auf Wohnungssuche befand. Wie das so ist, wenn sich ein Israeli und ein Deutscher treffen, kam irgendwie schnell das Stigma der Deutschen, wie er es nannte, zur Sprache, aber ich outete mich natürlich schnell als Antifaschist, was ihm sehr gefiel

Dann die erste Unterrichtsstunde, einfacher und verständlicher als ich dachte, eine sehr nette Lehrerin. Unsere Klasse besteht aus 2 Marokkanerinnen, 2 Russen und einer Russin, einer Britin (deren Namen Heather abgesehen von der Amerikanerin, den Schwedinnen und mir niemand aussprechen kann), einer Schwedin um die 50 und einer Amerikanerin namens Anna und einer Schwedin namens Andrea, die sich schon angefreundet hatten, und mit denen ich mich auch für den Abend verabredete. Der Unterricht, der von 9-13 Uhr geht ist in Grammatik und Konversation eingeteilt, die Konversationslehrerin war allerdings schon um einiges schwerer zu verstehen als die erste Lehrerin, aber ich denke das bessert sich.

Tagsüber machte ich mich noch auf die Socken zum MediaMarkt am Bahnhof, um mir ein ordentliches 2.1 System für mein Notebook zu besorgen, jetzt kann ich die spanische Siesta mit einem 400 Watt Subwoofer stören wenn ich will :D

Abends ging ich dann mit Anais und Claudio zum Placa de la Constitution, dort trafen wir Andrea und Anna sowie zwei schwedische Freundinnen von Andrea. Wir gingen wieder ins "Picasso" am Placa de la Merced, und tranken dort ein wenig, um dann nach weiteren netten Bars oder Clubs zu suchen. Es nahm uns ein flyerverteilender Spanier ins Schlepptau zu einem Club / Bar mit RnB Musik, wo wir alle einen Gratisdrink bekamen, aber aufgrund der Musik schnell wieder abhauten. Ich schlug vor ins Cása Invisible, das besetzte Haus zu gehen, da dort an diesem Abend eine Jam Session mit Open Stage stattfinden sollte.

Die beiden Schwedinnen, Andrea, Anna

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Im Casa Invisible gefiel es uns allen ziemlich gut, es wurde mit allen möglichen Instrumenten improvisiert, das Bier kostet 1 Euro und ich fühlte mich irgendwie gleich wie zu Hause, da mich die Atmosphäre schon sehr an viele ähnliche Locations in Connewitz erinnerte. Besonders mit Andrea und Anna verstand ich mich sehr gut, ich denke dass wir in Zukunft einiges zusammen machen werden. Andrea und ihre Freundinnen kommem lustigerweise aus Ystad, Home of Kommissar Wallander Andrea kommt aus Maine, wo irgendwie nur Hippies und Alternative leben müssen, alle rauchen Gras und man kann an jeder Ecke LSD kaufen Nach einiger Zeit ging ich noch mit Claudio und Anais zum Strand, die Schwedinnen waren müde und nahmen sich ein Taxi nach Hause.





Hier noch ein Video von einer Solidaritätsdemo für das Casa Invisible, gefällt mir ziemlich gut wie bunt und laut die Spanier solche Demos veranstalten =)

http://www.lainvisible.net/



 

So, das wars erstmal for now, werde euch ab jezz nicht mehr mit minutiösen Tagesberichten quälen, sondern nur ab und zu mal schreiben wenns was wirklich berichtenswertes gibt

Über Lebenszeichen in Formen von Kommentaren freue ich mich immer, ihr wollt euch doch nicht wie Stalker vorkommen und einfach abhauen, ohne euch bemerkbar zu machen :P
5.10.09 16:51
 


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